AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

 

1. Geltungsbereich
1.1
Zwischen dem Kunden (nachfolgend – Auftraggeber – genannt) und der Agentur roda Events, Inhaber D. Real und R.Herich, Hochstr.11, 45894 Gelsenkirchen (nachfolgend – Agentur – genannt) gelten für alle in Anspruch genommenen Leistungen ausschließlich die folgende Allgemeine Geschäftsbedingungen.
1.2
Eventuell entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden nur dann ihre Wirksamkeit, wenn diese von der Agentur separat und in schriftlicher Form anerkannt werden.
1.3
Gesonderte Vereinbarungen, sowie mündlich getroffene Abmachungen oder Nebenabreden bedürfen für ihrer ausdrücklichen Wirksamkeit der Schriftform.
1.4
Die anerkannten AGB`s gelten sowohl für einmalig bezogenen Leistungen, wie auch für in der Zukunft geschlossene Verträge und bedürfen nicht der gesonderten Zustimmung der Auftraggeber!
1.5
Die AGB`s finden Ihre Wirksamkeit mit Unterschrift des Vertrages, oder spätestens mit der ersten Inanspruchnahme der vertragsgegenständlichen Leistungen der Agentur.

2.Das Zustandekommen des Vertrages / Vertragsabschluss
2.1
Ausschlaggebend für das Zustandekommen eines Vertrages, ist das vorangehende Angebot der Agentur. Zu den Hauptpflichten gehört der zu erbringende Leistungsumfang der Agentur, wie das dafür zu leistende Honorar. 2.2
Das Angebot gilt als angenommen, wenn der Auftraggeber dieses unterschrieben der Agentur zukommen lässt. Ausreichend ist auch eine Bestätigung per Email, Fax oder in Ausnahmefällen auch per SMS. Grundlage hierfür ist das schriftliche und vorliegende Angebot der Agentur. Spätestens mit der Inanspruchnahme der angebotenen Leistung gilt der Vertrag als wirksam.

3. Leistungsumfang
3.1
Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus den vertraglichen Vereinbarungen. Jegliche Vertragsänderungen, die den Umfang der zu erbringenden Leistung verändern, bedürfen der Schriftform.
3.2
Eine Änderung grundlegender Leistungen die vom vertraglichen Inhalt des Vertrages abweichen und erst nach Vertragsabschluss ersichtlich waren, sind unverzüglich der Agentur mitzuteilen. Insbesondere terminliche Änderungen, sowie Umfang der zu erbringenden Leistung! Dem Auftraggeber steht nach Zustandekommen des Vertrages kein gesondertes Kündigungsrecht zu. Steht der zu erbringenden Leistung ein durch den Auftraggeber zu vertretenden Hindernis entgegen, ist die Vergütung im vollen Umfang an die Agentur zu zahlen. Die Agentur ist berechtigt, in Abstimmung mit dem Auftraggeber Teile des Veranstaltungsablaufes in Abweichung von der Leistungsbeschreibung zu verändern. Jegliche Änderungen, z.B. der Zahlungsmodalität, Höhe des vereinbarten Honorares, Rechnungsanschrift usw., sind nur mit der Agentur und nicht dem/der Künstler/-in zu vereinbaren.
3.3
Sofern der vom Auftraggeber favorisierte Künstler/-in zum gewünschten Zeitpunkt kurzfristig nicht zur Verfügung steht, oder anderweitig verhindert ist, verpflichtet sich die Agentur dies schnellstmöglich dem Auftraggeber mitzuteilen und einen Ausweichkünstler/ Ersatz zu stellen, sofern einer verfügbar ist! In Ausnahmefällen kann dies auch ohne Zustimmung des Auftraggebers passieren. In beiden Fällen hat der Auftraggeber das Recht die Rechnung um 10% zu kürzen! Wenn in Ausnahmefällen die Agentur keinen Ersatz stellen kann ist sie dem Auftraggeber nicht zu Schadensersatz verpflichtet. Das Honorar entfällt.
3.4
Die Agentur oder der Künstler ist berechtigt kurzfristig aufgrund unzumutbarer und nicht hinnehmbarer Umstände oder Gegebenheiten den Auftritt zu verneinen. Im Zweifelsfall liegt die Entscheidung beim Künstler. Auch in diesem Fall entsteht kein Schadensersatzanspruch gegen die Agentur.

4. Honorar und sonstige Zahlungen
4.1
Sofern nicht anders vereinbart, entsteht der Agentur ein Anspruch auf volle Vergütung des im Vertrages vereinbarten Vergütung zu, sofern die Leistung erbracht wurde. Leistungshindernisse die der Auftraggeber zu vertreten hat, fallen nicht darunter.
4.2
In besonderen Fällen ist die Agentur berechtigt 50% des vereinbarten Honorars vor der Veranstaltung einzufordern.
4.3
Kostenvoranschläge der Agentur sind unverbindlich.
4.4
Die Preise für die Leistungen der Agentur ergeben sich aus der Auftragsbestätigung und dem Veranstaltungsvertrag bzw. Vermittlungsvertrag.
4.5
Alle anfallenden Steuern, Abgaben, GEMA-Gebühren u.ä. trägt der Auftraggeber. Er versichert, dass der Veranstaltungsdurchführung keine bau-, brandschutztechnischen oder polizeilichen Auflagen entgegenstehen. Sämtliche behördliche oder sonstige Genehmigungen die zur Durchführung der Veranstaltung notwendig sind, hat der Auftraggeber zum Schutz der Veranstaltung auf eigene Kosten vor Durchführung der Veranstaltung einzuholen.
4.6
Der Auftraggeber meldet und trägt sämtliche an die Künstlersozialkasse Wilhelmshaven abzuführenden Abgaben aufgrund versicherungspflichtiger Entgelte, sofern er selbst zur Abgabe verpflichtet ist.

5. Umkleidemöglichkeiten
Der Auftraggeber verpflichtet sich gegenüber der Agentur bzw. dem Künstler eine geeignete Umkleidemöglichkeit zur Verfügung zu stellen. Insbesondere folgende Punkte fallen darunter: Nähe zum Auftrittsort, gesonderter und der Allgemeinheit nicht zugänglicher Raum, zumutbare Temperierung der zur Verfügung stehenden Räumlichkeit, Sauberkeit, Größe des Raumes in Berücksichtigung der gebuchten Akteure, Spiegel sowie Ablagemöglichkeiten, geeignete Sitzmöglichkeiten, Nutzung der sanitären Anlagen sollte gewährleistet sein. Bei Buchung von Stelzenläufer ist für eine ebenerdige Umkleidemöglichkeit zu sorgen. Es ist zu beachten, dass Flure, Toiletten, Erste- Hilfe Räume, Abstell oder Maschinenräume nicht als Umkleide hinnehmbar sind.

6. Verpflegung
Alkoholfreie Getränke stellt der Auftraggeber für alle von der Agentur beauftragten Künstler/-innen, sowie Mitarbeitern der Agentur im angemessenen Rahmen kostenfrei zur Verfügung. Übersteigt die Aufenthaltsdauer insb. bei Dekorateuren oder Lieferanten die Dauer von 6 Stunden ist ebenfalls für die Bereitstellung von Speisen Sorge zu tragen. Sollte dies nicht der Fall sein, fällt eine Aufwandspauschale von 15 Euro je Mitarbeiter an.

7. Sicherheit
7.1
Der Auftraggeber hat für den Schutz der Künstler/-innen Sorge zu tragen. Das gilt vor allem für den Schutz vor Körper- aber auch Ehrverletzungen, ausgehend von Gästen, oder anderen Personen.
7.2
Bei künstlerischen Darbietungen ist der Auftraggeber oder deren Sicherheitspersonal gegenüber dem Künstler verpflichtet für ausreichende Sicherheitsbedingungen zu sorgen. Insbesondere der Auftritt an sich, wie auch der sichere Weg von Umkleide zur Bühne/ Podest/ Auftrittsort und zurück sollte gewährleistet sein.
7.3
Insbesondere bei Stripshows auf öffentlichen Veranstaltungen und Discotheken, sollten mind. 2 Personen vom Sicherheitspersonal dem Künstler zur Verfügung stehen. Ebenfalls bei Stelzen-Auftritten ist die Anwesenheit von mind. 2 Personen des Sicherheitspersonals zwingend erforderlich. In Ausnahmefällen auch mehr. Der Künstler hat zu jeder Zeit das Recht im eigenen Ermessen den Auftritt abzusagen oder abzubrechen. Insbesondere dann, wenn er aufgrund der gegebenen Umstände seine Sicherheit in Gefahr sieht. Ein Anspruch auf Schadensersatz entsteht in diesem Fall nicht. Hat der Auftraggeber die Umstände zu vertreten ist ebenfalls das vereinbarte Honorar in der vollen Summe zu entrichten.
7.4
Besondere Bedingungen bei Stelzen-Auftritten. Der Auftraggeber hat zu gewährleisten, dass der Auftrittsort, sowie Weg von Umkleide zum Auftrittsort den baulichen und sicherheitstechnischen Bedingungen gerecht wird. Darunter fallen insbesondere: eine durchgehende Deckenhöhe von mindestens 3,5 Metern. (Lichtanlangen, Türen und technische Gegenstände ausgenommen), nicht mehr als 3 Treppenstufen hintereinander! Ebenso ist ein ebener und rutschfester Untergrund essentiell notwendig. Sollte der Auftraggeber einen der genannten Punkte bei Vertragsabschluss versäumt haben zu erwähnen und ist dieses Problem am Abend unumgänglich, so kann der Auftritt jederzeit vom Künstler verneint werden. In diesem Fall ist die Vergütung im vollen Umfang zu leisten! Beweislast trägt im Zweifelsfall der Auftraggeber!

8. Regeln und Jugendschutz
Bei Darbietungen der Künstler/-innen mit erotischem Inhalt obliegt dem Auftraggeber die Überwachung, dass nur Personen ab 18 Jahren der Zutritt zu diesen Veranstaltungen gewährt wird. Der Auftraggeber stellt die Agentur ausdrücklich von Schadenersatzansprüchen Dritter gegen die Agentur wegen Verletzung des Jugendschutzgesetzes frei.

9.  Termine/Leistungsverzögerungen/Störungen
9.1
Zur Einhaltung des vereinbarten Termins ist die intensive Mitwirkung des Auftraggebers, insbesondere hinsichtlich der Erteilung von Informationen und Freigaben notwendig. Das gilt insbesondere auch für jene Maßnahmen, die nur vom Auftraggeber durchgeführt werden können, wie z.B. Einreichen von Unterlagen und Dokumenten zur Einholung etwaig notwendiger Zustimmungen von Behörden zur Veranstaltungsdurchführung. Sollten diese Genehmigungen nicht vorliegen und hat dies der Auftraggeber zu vertreten, ist der volle vertraglich vereinbarte Betrag der Agentur zu entrichten.
9.2
Sollten wegen der unterlassenen oder nicht ausreichenden Mitwirkung des Auftraggebers zusätzliche Maßnahmen notwendig werden oder Mehrkosten entstehen, so sind diese vom Auftraggeber gesondert zu vergüten.
9.3
Für die Agentur unabwendbare, unvorhersehbare Ereignisse oder höhere Gewalt entbinden die Agentur von der Einhaltung des vereinbarten Veranstaltungstermins. Der Auftraggeber kann in diesem Fall keine Ansprüche gegen die Agentur ableiten. Jeder Vertragspartner trägt die ihm entstandenen Aufwendungen selbst. Jedoch wird sich die Agentur um einen Ersatztermin für die Veranstaltung bemühen.
9.4
Verzögerungen beim Beginn der Veranstaltung sind vom Auftraggeber bis maximal 30 Minuten nach eigentlichem Veranstaltungsbeginn hinzunehmen, soweit sie darauf zurückzuführen sind, dass der Künstler/-in sich wegen erhöhten Straßenverkehrsaufkommens, Verzögerung einer unmittelbar vorhergehenden Veranstaltung oder starker Buchungsdichte verspätet. Ausgenommen sind Sonderveranstaltungstage wie „Altweiber“. Hier ist für die unmittelbare Durchführung der gebuchten Leistung Sorge zu tragen. Ein vorzeitiger Beginn der Veranstaltung durch den Künstler/-in bis zu 30 Minuten vor dem vereinbarten Veranstaltungstermin ist von dem Auftraggeber hinzunehmen.
9.5
Die Agentur haftet auch nicht bei Leistungsstörungen die Subunternehmen, Fremdanbieter oder beauftrage Unternehmen betreffen. Bei vermittelten Aufträgen gelten die AGBs des jeweiligen Anbieters. Insbesondere bei Busreisen, Limousinenfahrten, Partybusfahrten oder Transfers werden bei Ausfall keine Kosten für eine alternative Fahrt (Taxi, öffentliche Verkehrsmittel etc.) gezahlt. Verzögerungen bis 90 Minuten müssen von dem Kunden in Kauf genommen werden. Sollte der Fahrdienstleister eine Verzögerung von 90 Minuten Überschreiten kann der Kunde vom Vertrag zurücktreten und bekommt seine bisher geleisteten Zahlungen im vollen Umfang erstattet. Die Agentur haftet ebenfalls nicht für verzögerte oder nicht wahrzunehmende Folgeveranstaltungen. Wenn sich Auftraggeber und Agentur auf einen alternativen Termin oder Zeitpunkt einigen, und die Dienstleistung ohne Einschränkung im vollen Umfang in Anspruch genommen wird, besteht kein Anspruch auf eine Minderung der vereinbarten Zahlung.
9.6
Die Agentur, bzw. einer Ihrer Künstler, ist jederzeit berechtigt und verpflichtet, die Erfüllung des Vertrages zu unterbrechen, sobald sich Anhaltspunkte dafür ergeben, dass eine Gefährdung in jeglicher Form für die Beteiligten oder Dritte entstehen können.
9.7
Kann der gebuchte Künstler den Auftraggeber vor Ort zur vereinbarten Uhrzeit (inklusive der Toleranzzeit) nicht finden und/oder telefonisch auch nicht erreichen (unabhängig davon ob ein Handyempfang möglich ist) und kann der Künstler deswegen den Auftritt nicht durchführen, so schuldet der Auftraggeber der Agentur trotzdem das vereinbarte Honorar zu 100% zuzüglich etwaiger Aufwendungen. Die Agentur wird dem Auftraggeber hierüber eine Rechnung stellen.
9.8
Beinhaltet die gebuchte Leistung technische Elemente (Elektronik, CO2 etc.) und ist trotz sorgfältiger Prüfung im Vorfeld eine Störung dieser Anlage am Abend irreparabel, so kann der Auftraggeber eigenmächtig den vertraglich vereinbarten Preis um maximal 25% kürzen. Nicht inbegriffen jedoch sind einzelne Kostümbestandteile, sowie vertretbare kleinere Störungen. Ausgenommen sind Störungen die der Auftraggeber, oder einer seiner Gäste zu vertreten hat (abreißen eines Kabels etc.)

10. Fotos und Videos
10.1
Foto sowie Videomaterialien dürfen nur nach Rücksprache mit dem Künstler verwendet oder angefertigt werden. Erotische Aufnahmen und deren Speicherung, sowie Verwendung bedarf es der ausdrücklichen Zustimmung und können nicht stillschweigend verwendet werden.
10.2
Soweit der/die Künstler/-in in die Fertigung von Fotos oder die Erstellung von Videoaufnahmen durch den Auftraggeber einwilligt, dürfen die Aufnahmen nur für private und nicht für gewerbliche Zwecke genutzt werden.
10.3
Es ist untersagt mit Video und Bildmaterialien außerhalb der eigenen Homepage zu verwenden. Inbegriffen sind Videoportale und Internet- Communities! Ein Verstoß wird mit rechtlichen Schritten geahndet.
10.4
Bereit gestellte Foto und Videomaterialien dürfen lediglich für den Veranstaltungstag verwendet werden, jedoch nicht für Folge- oder Fremdveranstaltungen! Die übertragenden Bildrechte verlieren nach Veranstaltungstag ihre Gültigkeit!
10.5
Sollten während der Fahrt Videoteams oder Fotografen den JGA gratis begleiten, bekommen alle Teilnehmer das Video/Fotomaterial nach Bearbeitung ohne finanziellen Gegenleistung übermittelt. Alle Kosten für die Bearbeitung übernimmt die Agentur. Als Entgegenkommen behält sich die Agentur das Recht vor, etwaige Aufnahmen oder Fotos für Werbezwecke zu verwenden. Sollten einzelne Personen dem Widersprechen, kann ein Widerruf in Schriftform erfolgen und die Agentur verpflichtet sich die Personen unkenntlich zu machen. Vor Fertigstellung, insbesondere während der Aufnahme,  kann jeder Teilnehmer der Gruppe ausdrücklich von seinem Recht Gebrauch machen eine generelle Ablichtung zu verneinen. Sollte der Widerspruch nach Fertigstellung erfolgen hat die Person die Kosten für die nachträgliche Bearbeitung zu tragen.

11. Eigentumsrecht und Urheberschutz
11.1
Alle Leistungen der Agentur (z.B. Ideen, Konzepte für Veranstaltungen etc.) auch einzelne Teile daraus, bleiben geistiges Eigentum der Agentur. Der Auftraggeber erwirbt durch Zahlung des Honorars nur das Recht der Nutzung zum vereinbarten Zweck. Ohne gegenteilige Vereinbarung mit der Agentur darf der Auftraggeber die Leistungen der Agentur nur selbst und nur für die Dauer des Vertrages nutzen.
11.2
Änderungen der Leistungen der Agentur durch den Auftraggeber sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Agentur und – soweit die Leistungen urheberrechtlich geschützt sind – des Urhebers zulässig.
11.3
Für die Nutzung von Leistungen der Agentur, die über den ursprünglich vereinbarten Zweck und Nutzungsumfang hinausgeht, ist – unabhängig davon, ob diese Leistung urheberrechtlich geschützt ist – die Zustimmung der Agentur erforderlich. Dafür steht der Agentur und dem Urheber eine gesonderte angemessene Vergütung zu.

12. Kündigung/Stornierung

12.1
Ist die Buchung mit einer Anzahlung verbunden werden bei einer Stornierung mindestens 50 % der Anzahlung einbehalten. Erfolg die Stornierung innerhalb von einer Woche vor Veranstaltungsbeginn wird eine Rückerstattung der Anzahlung nicht gewährt.Eine Stornierung innerhalb von 48 Stunden ist nicht möglich. 
12.2
Ein mit der Agentur geschlossener Vertrag kann jederzeit durch den Auftraggeber gekündigt werden, jedoch nicht am Vortag der Veranstaltung! Einer wirksamen Kündigung bedarf es der Schriftform. Maßgeblich ist die eindeutige Kennung des Absenders! Eine Kündigung des Vertrages 7 Tage vor Veranstaltungsbeginn verpflichtet den Auftraggeber jedoch zur Zahlung von 50% des veranschlagten Gesamtbetrages. Bei einer Kündigung vor dem 7ten jedoch später als 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn verpflichtet den Auftraggeber zu einer Zahlung von 25 Prozent des veranschlagten Gesamtbetrages! Anspruchsinhaber der Stornierungskosten ist ausschließlich die Agentur. Die Stornierungsgebühren bei einer Stornierung bis spätestens 15 Tage vor dem Veranstaltungsbeginn belaufen sich auf 50% der Anzahlung. Bei kurzfristigen Buchungen, bei denen der Auftritt innerhalb von weniger als 14 Tagen stattfindet, entfällt somit das Recht zur kostenfreien Kündigung bis zum 14. Tag vor dem Veranstaltungstag. Der Auftraggeber ist zur prozentualen Zahlung des Gesamtbetrages zu den oben genannten Konditionen verpflichtet! Eine Kündigung des Vertrages innerhalb von 24 Stunden vor Veranstaltungs-/Auftrittsbeginn ist nicht möglich. Der Auftraggeber schuldet das vereinbarte Honorar zu 100% zzgl. bereits getätigter Aufwendungen.
12.3
Der Grund zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Vertragsparteien von der Regelung Pkt. 12.1. unberührt. D.h. eine Kündigung aus wichtigem Grund ist auch innerhalb von 24 Stunden vor Veranstaltungs-/Auftrittsbeginn möglich, sofern das Vorliegen eines wichtigen Grundes durch einen schriftlichen Nachweis gegenüber der Agentur belegt wird. Der Agentur steht das Recht zur außerordentlichen Kündigung insbesondere dann zu, wenn das vereinbarte Honorar durch den Auftraggeber nicht zum Fälligkeitszeitpunkt gezahlt wird oder der gebuchte Künstler aus wichtigem Grund die Wahrnehmung der Veranstaltung kurzfristig absagt und ein Ersatzkünstler nicht mehr rechtzeitig gestellt werden kann. Im Falle einer Krankheit, Unfalles oder ähnlichen Fällen auf Seiten des Auftraggebers ist die Agentur berechtigt, einen schriftlichen Nachweis hierüber beim Auftraggeber anzufordern, um über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheiden zu können. Kulanzfälle werden individuell bearbeitet. Bei Anforderung eines Nachweises durch die Agentur hat der Auftraggeber diese schriftlich und unverzüglich, spätestens am 5. Werktag nach Zugang der Kündigungserklärung gegenüber der Agentur vorzulegen. Im Falle einer außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund schuldet der Auftraggeber 1/3 des vereinbarten Gesamthonorars als Aufwandsentschädigung, sofern die Kündigung innerhalb von 14 Tagen vor dem bzw. am Veranstaltungstag erfolgt. Liegt nach Würdigung des Gesamtsachverhaltes kein wichtiger Grund vor bzw. ist ein solcher nicht innerhalb von 5 Werktagen nach Zugang der Kündigung gegenüber der Agentur nachgewiesen, schuldet der Auftraggeber die unter Pkt. 12.1. genannte Entschädigung (kostenfrei bei Kündigung bis zum 14. Tag vor dem Veranstaltungstag, vom 14. Tag bis 24 Stunden vor Veranstaltungs-/Auftrittsbeginn 50 % des Gesamthonorars, bei Kündigung innerhalb von 24 Stunden vor Veranstaltungs-/Auftrittsbeginn 100 % des vereinbarten Gesamthonorars).

13. Haftung
13.1
Die Haftung der Agentur richtet sich ausschließlich nach den schriftlichen Vereinbarungen der Parteien. Alle hierin nicht ausdrücklich zugestandenen Ansprüche – auch Schadenersatzansprüche, gleich aus welchem Rechtsgrund – sind ausgeschlossen, es sei denn, sie beruhen auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertragsverletzung durch die Agentur, durch einen gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen.
13.2
Die Haftung der Agentur richtet sich ausschließlich nach den schriftlichen Vereinbarungen der Parteien. Alle hierin nicht ausdrücklich zugestandenen Ansprüche – auch Schadenersatzansprüche, gleich aus welchem Rechtsgrund – sind ausgeschlossen, es sei denn, sie beruhen auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertragsverletzung durch die Agentur, durch einen gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen.
13.3
Darüber hinaus vereinbaren die Vertragsparteien, dass ein Schadenersatzanspruch gegen die Agentur der Höhe nach, gleich aus welchem Rechtsgrund, auf das vereinbarte Honorar beschränkt ist.
13.4
Soweit der Agentur im Zusammenhang mit der Vertragsabwicklung Schadenersatzansprüche gegen Dritte zustehen, tritt die Agentur derartige Ersatzansprüche auch an den Auftraggeber ab, sofern diese die Abtretung derartiger künftiger Ansprüche annimmt. In einem solchen Fall stehen dem Auftraggeber gegen die Agentur keine weiteren Ansprüche zu. Der Kunde ist berechtigt, derartige Ansprüche auf eigene Kosten durchzusetzen. Sofern der Auftraggeber zur Durchsetzung seiner Ansprüche gegen den Künstler die persönlichen Daten des Künstlers benötigt, ist der Kunde berechtigt die zur Durchsetzung seines Anspruches erforderlichen persönlichen Daten des Künstlers von der Agentur herauszuverlangen. Die Künstler sind von der Agentur über die Herausgabe ihrer Daten im Falle der Geltendmachung eines Anspruches durch den Auftraggeber informiert und mit der Weitergabe ihrer Daten einverstanden.
13.5
Der Auftraggeber (Veranstalter) verpflichtet sich, für die Veranstaltung alle üblichen und notwendigen Versicherungen, insbesondere eine Veranstalterhaftpflicht abzuschließen und auf Anforderung der Agentur eine Sicherungsbestätigung zu erteilen. Der Auftraggeber tritt hiermit seine Ansprüche gegen die Versicherung an die Agentur ab.
13.6
Ist eine für die Durchführung der Veranstaltung notwendige Versicherung durch den Auftraggeber nicht abgeschlossen worden, haftet der Auftraggeber in vollem Umfang für alle Schäden.
13.7
Für Umstände, die den Abbruch der Veranstaltung, z.B. durch randalierende Gäste, notwendig machen, haftet der Auftraggeber. Insbesondere wird er nicht von der Pflicht der vereinbarten Zahlung des Honorars frei. Für durch Gäste verursachte Schäden am Eigentum des engagierten Künstlers/-in stehenden Sachen haftet der Auftraggeber.
13.8
Für etwaige Schäden, die durch die Nichteinhaltung der Bühnenanweisung/Technikanforderung entstehen, haftet der Auftraggeber. Sofern ein Künstler/-in während der Darbietung Sachen (i.S.v. § 90 BGB) des Auftraggebers beschädigt, haftet für die Beschädigung der Künstler/-in persönlich, soweit es sich um vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten des Künstlers bzw. der Künstlerin handelt. Eine Haftung der Agentur ist in diesem Fall ausgeschlossen.
13.9
Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung oder Schadenersatz für Unregelmäßigkeiten und Ausfällen von Leistungen, die Dritte – insbesondere Vorlieferanten – zu vertreten haben.
13.10
Die Agentur haftet nicht für kurzfristige Veränderungen des Erscheinungsbildes der Künstler/innen (Frisur, Gewicht etc.). Das auf der Internetseite präsentierte Bildmaterial der Künstler/innen wird von diesen selbst bereitgestellt. Seitens der Agentur erfolgt keine Überprüfung auf Aktualität. Rügen wegen eines veränderten Erscheinungsbildes werden deswegen nicht berücksichtigt.

14. Rechnungsstellung
14.1
Die Art der Rechnungsstellung erfolgt danach, ob der Auftraggeber Verbraucher i.S.v. § 13 BGB oder Unternehmer i.S.v. § 14 BGB ist.
14.2
Die Rechnungsstellung gegenüber gewerblichen Auftraggebern (§ 14 BGB) erfolgt unmittelbar zwischen diesen und der Agentur gem. § 19 Abs. 2 UStG. Dazu kann die Abrechnung direkt vor Ort mit dem zur Abrechnung berechtigten Künstler vorgenommen werden.
Rechnungen der Agentur werden in der Regel auf elektronischem Weg an den Auftraggeber verschickt. Sie sind sofort nach Rechnungseingang ohne Abzug fällig. Gem. § 286 III BGB gerät der Auftragnehmer spätestens 30 Tage nach Rechnungszugang in Zahlungsverzug, ohne das es einer Mahnung bedarf. Gem. § 288 II BGB gilt der gesetzliche Verzugszinssatz i.H.v. 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz.
14.3
Bei Auftraggebern i.S.v. § 13 BGB (Verbrauchern), wird die Agentur lediglich als Vertragsvermittler tätig. Die Agentur stellt gegenüber diesen Auftraggebern keine Rechnung. Die Agentur rechnet ausschließlich mit dem Künstler/-in selbst ab, nachdem diese/-r zeitnah nach Erbringung seiner Leistung eine ordnungsgemäße Rechnung erstellt hat.
14.4
Der Auftraggeber (§ 13, § 14 BGB) darf nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen oder ein Zurückbehaltungsrecht geltend machen.

15. Zahlungsbedingungen
15.1
Alle Leistungen, die von der Agentur vertragsgemäß erbracht werden, sind vom Auftraggeber unabhängig davon zu bezahlen, ob er sie nutzt. Eine Rückerstattung oder Minderung des zu zahlenden Honorars aufgrund fehlender Inanspruchnahme ist ausgeschlossen.
15.2
Wünscht der Auftraggeber zusätzliche Leistungen, so ist ein neuer Vertrag zu schließen oder der Bestehende zu erweitern. Letzteres bedarf der Schriftform.

16. Gewährleistung und Schadenersatz
16.1
Mängel und Störungen sind der Agentur unverzüglich mündlich, spätestens aber innerhalb von 3 Tagen nach Kenntnis in schriftlicher Form mitzuteilen. Die Geltendmachung von nicht rechtzeitig gerügten Mängeln ist ausgeschlossen.
16.2
Bei Vorliegen eines Mangels steht dem Auftraggeber, sofern dies aufgrund der Art der Leistung möglich ist, das Recht auf Nacherfüllung zu.
Sofern die Nacherfüllung unmöglich, durch die Agentur verweigert oder für den Auftraggeber nicht zumutbar ist, steht dem Auftraggeber das Recht auf Schadenersatz zu, sofern dieses Recht nicht nachstehend ausgeschlossen ist. Die Vertragsparteien vereinbaren, dass ein Schadenersatzanspruch gegen die Agentur der Höhe nach, gleich aus welchem Rechtsgrund, auf das vereinbarte Honorar beschränkt ist.
16.3
Schadenersatzansprüche des Auftraggebers, insbesondere wegen Unmöglichkeit der Leistung, mangelhafter oder unvollständiger Leistung oder wegen unerlaubter Handlungen sind ausgeschlossen, soweit sie nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Agentur beruhen.
16.4
Schadenersatzansprüche des Auftraggebers gegen die Agentur wegen Nichtgefallen einer Darbietung oder Person sind ausgeschlossen.

17. Anzuwendendes Recht
Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

18. Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort ist der Sitz der Agentur.
Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland, so ist – soweit nicht anderweitig vereinbart – Mülheim als Sitz der Agentur ausschließlicher Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Streitigkeiten. Die Agentur ist darüber hinaus berechtigt, den Auftraggeber an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.

19. Nebenabreden/Verschwiegenheit/Schriftform
19.1
Der Auftraggeber verpflichtet sich, bei Meidung einer Konventionalstrafe, über die getroffenen Vereinbarungen Schweigepflicht zu bewahren, es sei denn, er ist zu Auskünften gesetzlich verpflichtet.
19.2
Der Auftraggeber verpflichtet sich ausdrücklich, keinem Dritten Auskunft über die vereinbarten Entgelte des zugrunde liegenden Vertragsverhältnisses zu geben.
19.3
Ansprüche aus dem zwischen den Parteien geschlossenen Vertrag können von dem Auftraggeber nur unter vorheriger schriftlicher Zustimmung der Agentur abgetreten werden.
19.4
Das Annehmen der Visitenkarten/Telefonnummern oder sonstiger Kontaktdaten des gebuchten Künstlers/-in durch den Auftraggeber ist ausdrücklich untersagt.
Eine Konventionalstrafe in Höhe der dreifachen Bruttogage wird sowohl beim Künstler, als auch bei dem Auftraggeber geltend gemacht.
19.5
Die durch die Agentur verpflichteten Künstler erklären sich bereit, für die ordnungsgemäße Abführung der zu entrichtenden Steuern selbst aufzukommen und sämtliche finanzielle Angelegenheiten gegenüber dem Finanzamt oder Versicherungen o. ä. selbst zu regeln.

20. Datenschutz
20.1
Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass die im Rahmen der Vertragsabwicklung von diesem bekannt gegebenen persönlichen Daten durch die Agentur gespeichert werden.
Sämtliche Daten werden streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
20.2
Sofern auf der Homepage der Agentur die Möglichkeit der Eingabe persönlicher oder geschäftlicher Daten
(E-mailadressen, Namen, Anschriften) besteht, so erfolgt die Preisgabe dieser Daten seitens des Nutzers ausdrücklich auf freiwilliger Basis.

21. Salvatorische Klausel
Sollte eine oder mehrere in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen getroffene Klausel rechtlich unwirksam sein, so wird davon die Wirksamkeit der anderen Bestimmungen im Übrigen nicht berührt. Die Parteien vereinbaren für diesen Fall, eine dem Sinn und Zweck der unwirksamen Klausel entsprechende Regelung zu treffen bzw. die unwirksame Regelung in eine dem Sinn und Zweck entsprechende wirksame Regelung auszulegen.

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